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Das Territorium

“Reihen von Weinreben, die sich mit Olivenhainen und Wäldern abwechseln und ganz nach der Jahreszeit unendliche Schattierungen von grüner, gelber und roter Farbe annehmen und damit die sanften Hügel leuchten lassen: Das ist die Landschaft des Chianti.”

<p>Vedutra aerea</p>Eine Kurve, eine gerade Linie und eine weitere Kurve: Hier sind wir im Herzen des Chianti und zwischen den kleinen alten Dörfern und einsamen Pfarrkirchen führt ein Weg den sanften Hängen der Hügel zwischen Florenz und Siena entlang.

Ein Land mit alten Traditionen, das in Urzeiten zuerst von den Etruskern – davon gibt es zahlreiche Beispiele – und dann von den Römern zivilisiert worden ist.

Angesichts der Tatsache, dass das heutige Land vor allem für den Weinbau von hoher Qualität geeignet ist, wurde hier in diesem Gebiet intensiv bereits in der Antike wegen seines glücklichen Klimas und der idealen Umweltbedingungen der Weinbau betrieben.

Das milde, gesunde Klima, die reichen Wälder und der fruchtbare Boden haben tatsächlich schon Menschen seit dem zweiten Jahrtausend v. Chr. aufgenommen, aber es ist vor allem der etruskischen Zivilisation zu verdanken, die zum ersten die Chianti-Landschaft verändert hat und dann von der Viehzucht auf die Landwirtschaft übergegangen ist. Die Etrusker haben also den Anbau von Reben eingeführt. Ihnen folgen die Römer, die erzielen, die Entwicklung der Landwirtschaft zu steigern. Ganz besonders widmen sie sich dem Anbau von Olivenbäumen, weil für sie besonders das Öl für ein sehr wertvolles Produkt halten, das nicht nur zum Verzehr geeignet ist, sondern auch für die Beleuchtung der Häuser verwendet werden kann.

territorio-1Im Mittelalter ist das Chianti-Land Schauplatz von ständigen Kämpfen zwischen den Städten Florenz und Siena. Zu dieser Zeit entstehen zahlreiche Dörfer, Klöster und Schlösser, von denen einige später in Wohnungen umgewandelt werden.

Der größte Teil von dem architektonischen Erbe des Chianti-Gebietes gehört zweifellos zu jener Zeit. Die ländlichen Dörfer stehen an den Hügelseiten, bescheidene Häuser, die um die Kirche herum errichtet worden sind: Viele dieser Dörfer existieren auch heute noch.

Von dem 17. Jahrhundert an, mit der Wiederauflebung der Landwirtschaft in der Toskana, wird die Halbpacht das dominierende, landwirtschaftliche System der Chianti-Gebiete: Der grösste Teil der Bauernhäuser und der Landgute stammen aus dieser Zeit.

Das Chianti-Gebiet, 70.000 Hektar, das sich zwischen den beiden Provinzen Florenz und Siena erstreckt. Heute befinden sich in diesem Gebiet die Gemeinden von Castellina in Chianti, Gaiole in Chianti, Greve in Chianti, Radda in Chianti und teilweise auch die von Barberino Val d’ Elsa, Castelnuovo Berardenga, Poggibonsi, San Casciano in Val di Pesa und Tavarnelle Val di Pesa

Karte:

Galerie

 

Castello di Gabbiano
Via di Gabbiano, 22 50024
Mercatale Val di Pesa (Firenze) Italy
Tel. 055.821053 Fax 055.8218082
Web: www.castellogabbiano.it
E-mail: accommodations@castellogabbiano.it

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